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Nutzung von NFC-Smartphones im ÖPNV

Das KCEFM beteiligt sich finanziell an zwei Pilot-Projekten zur Nutzung von NFC-Smartphones im ÖPNV. Es nimmt die Aufgabe wahr, neue Technologien und Verfahren auf Ihre Praxistauglichkeit für den Einsatz im ÖPNV zu untersuchen.

Seit 2003 werden in den Verkehrsverbünden Rhein-Ruhr und Rhein-Sieg elektronische Tickets auf Chipkarten herausgegeben. Die Chipkarte hat sich seitdem als Trägermedium für eTickets etabliert, wobei es bisher auch an Alternativen fehlte. Mit der stetig steigenden Zahl von NFC-fähigen Mobiltelefonen kommt eine Technologie auf den Markt, die eine Alternative zur herkömmlichen Chipkarte darstellen könnte. Mit einer entsprechenden SIM-Karte (UICC-SIM) ist es möglich, einen Fahrschein nach VDV-Kernapplikation auf einem NFC-Handy abzubilden. Um die technische Umsetzungsmöglichkeit einer solchen Chipkarten-Alternative zu prüfen, beteiligt sich das KCEFM an zwei Pilotversuchen:

Projekt 1: Rheinbahn AG, Vodafone GmbH, KCEFM:

Etwa 30 Mitarbeiter von Vodafone haben ihr Firmenticket von der Rheinbahn auf ihr NFC-fähiges Endgerät gespeichert bekommen, weitere sollen folgen. Im ersten Schritt wurde das Ticket manuell über das Hintergrundsystem der Rheinbahn auf dem Handy gespeichert. Projektstart war Juli 2014.

Projekt 2: Stadtwerke Bonn, Telekom AG, KCEFM:

Etwa 200 Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben ihr Jobticket von den Stadtwerken Bonn auf ihr NFC-fähiges Endgerät gespeichert bekommen. In diesem Fall wurden die Tickets direkt „over the air“, also über die Mobilfunkverbindung, auf das Gerät übertragen. Das Projekt soll zunächst über einen Zeitraum von neun Monaten durchgeführt werden und startet voraussichtlich im Frühjahr 2015.

Eine Dokumentation über die gewonnenen Erkenntnisse der beiden Pilotversuche finden Sie hier: NFC-Dokumentation 1.0

Ansprechpartner: Frank Merten