Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement
Das landesweite Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement (KCEFM) beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen macht Nordrhein-Westfalen fit für das eTicket: Die neue Technologie ist darauf angelegt, Grenzen zu überschreiten und Räume zu verbinden. Wirtschaftlich macht es Sinn, Kräfte zu bündeln und übergreifend zu planen.
Austausch und Bündelung - Aufgaben des KCEFM
Erfahrungen mit einzelnen Projekten austauschen, Kompetenzen zusammenführen, Know-how bündeln - das sind die Aufgaben des Kompetenzcenters Elektronisches Fahrgeldmanagement. Die Mitarbeiter übernehmen Einführungsplanung, Projektmanagement und Wirtschaftlichkeitsberechnungen für die Verkehrsunternehmen und -verbünde in NRW. Durch gemeinsame Ausschreibungen bzw. Modellprojekte in einzelnen Regionen mit einem anschließenden Erfahrungsabgleich können Synergien genutzt und Kosten gespart werden. Ein zentraler Aspekt ist die Abstimmung von technischen Standards. Das Kompetenzcenter entwickelt darüber hinaus Vermarktungs- und Einführungskonzepte für alle beteiligten Partner und begleitet die Einführung des eTickets durch Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
Unterstützung durch das Land NRW
Das Kompetenzcenter Elektronisches Fahrgeldmanagement ist eines von fünf Kompetenzcentern des Landes in NRW. Die Kompetenzcenter nehmen dabei im Auftrag des Landes - entsprechend ihres jeweiligen Themenschwerpunktes - gemeinsame kooperationsraumübergreifende Aufgaben wahr.
KCEFM: Vorteile für alle Partner
Im Land NRW kann schnellstmöglich und bei geringstem Aufwand ein landesweit einheitliches System etabliert werden. Die geförderten Systeme bieten eine hohe Investitionssicherheit. Doppel- und Parallelförderungen werden vermieden.
Die Zweckverbände in NRW können sich bei der Einführung des eTickets unterstützen lassen. Sie erhalten Planungssicherheit bei der Förderung und bei allen Systementscheidungen. Zudem werden sie frühzeitig in wichtige Informations- und Entscheidungsprozesse eingebunden.
Die Verkehrsunternehmen profitieren von der personellen, konzeptionellen und finanziellen Unterstützung durch das landesweite Kompetenzcenter. Sie müssen entsprechend weniger eigene personelle und technische Ressourcen aufbauen. Dabei sind natürlich auch die Verkehrsunternehmen in Informations- und Entscheidungsprozesse integriert.